So nutzt du emotionale Intelligenz gezielt für deine Karriere

von Ragnhild Struss
Besser führen
- Selbstwahrnehmung schärfen: Notiere jeden Abend drei Emotionen und reflektiere, wie sie dein Verhalten beeinflusst haben. Warst du zufrieden?
- Meetings effektiver gestalten: Starte mit einer offenen Frage („Was ist eure größte Herausforderung gerade?“), um dein Team einzubeziehen.
- Gelassen bleiben: Nutze die 10-Sekunden-Regel – tief durchatmen (Aufmerksamkeit nach innen richten), bevor du reagierst.
Erfolgreicher verhandeln
- Körpersprache lesen: Plötzlicher Blickkontaktabbruch oder verschränkte Arme? Frage gezielt nach („Was ist Ihnen hier besonders wichtig?“).
- Emotionen nutzen: Wiederhole die Anliegen des Gegenübers in eigenen Worten, bevor du ein Gegenangebot machst.
- Ruhig bleiben: Bei Druck eine strategische Pause einlegen: „Lassen Sie mich kurz überlegen...“
Effektiver netzwerken
- Echte Gespräche führen: Keine Standardfragen wie „Was machst du?“ Stattdessen: „Was hat dich zuletzt wirklich begeistert?“
- Aktiv zuhören: Wichtige Aussagen in eigenen Worten spiegeln oder gezielt nachfragen.
- Beziehungen stärken: Zwei Menschen vernetzen, die voneinander profitieren können – ohne direkte Gegenleistung.
Souverän mit Konflikten umgehen
- Impulsreaktionen vermeiden: Die STOP-Methode anwenden: Zurücktreten, tief atmen, Emotionen beobachten, bewusst handeln.
- Sachlich bleiben: „Ich-Botschaften“ statt Vorwürfe nutzen („Mir ist wichtig, dass ich ausreden kann“ statt „Du hörst mir nie zu!“).
- Den Kern des Problems erkennen: „Ist das eigentliche Problem die Situation oder meine Reaktion darauf?“
Sich selbst bewusst führen
- Energie gezielt steuern: Jede Woche eine feste Zeit ohne Meetings einplanen.
- Regelmäßig reflektieren: Am Ende der Woche zwei Dinge notieren, die gut liefen, und eine Verbesserung definieren.
- Bewusst Einfluss nehmen: Vor Gesprächen fragen: „Welche Energie bringe ich in den Raum – und welche will ich ausstrahlen?“
18.03.2025